Herzlich willkommen

Aufnahme des Stücks Das heilige Wasser

bei der "Initiative Regenbogen" für den
"Förderkreis AIDS-Aufklärung in Afrika e.V."


Die Initiative Regenbogen

Die "Initiative Regenbogen" hat sich zur Aufgabe gemacht, für den "Förderkreis AIDS-Aufklärung in Afrika e.V." Spendengelder zu sammeln, indem in Europa Schattentheateraufführungen angeboten werden, die zum besseren Verständnis der afrikanischen Kultur beitragen sollen.
Das aktuelle Angebot und Aufführungen finden sie hier.

Die "Initiative Regenbogen" entstand mit der Gründung des "Förderkreis AIDS-Aufklärung in Afrika e.V." aus der Initiativgruppe "Schattentheater Feuervogel".

Das "Schattentheater Feuervogel" war eine freie Initiativgruppe, die über 15 Jahre Märchen als farbige Licht- und Schattenspiele aufführte.

Regina Fährmann erinnert sich: 'Durch die Magie des Spiels mit Licht, Farbe und Schatten hofften wir, Menschen, vor allem Kinder, unmittelbar zu berühren und zu erfreuen. Dabei waren und sind wir – nun als "Initiative Regenbogen" – immer noch selbst berührt und betroffen von der Kraft und den uralten Bildern der Märchen, die in immer anderer Weise das tapfere Aufnehmen mit den Schatten als Voraussetzung für Glück und Lösung darstellen.'

Die "Initiative Regenbogen" hat diese Tradition übernommen und als wichtigen Teil ihres Schaffens entwickelt und erweitert.

Der Förderkreis AIDS-Aufklärung in Afrika e.V.

Im Dezember 2002 wurde zur Unterstützung der Projekte zur AIDS und FGM-Aufklärung in Afrika der "Förderkreis AIDS-Aufklärung in Afrika e.V." gegründet. Der Förderkreis mit seinem erweiterten Freundeskreis und die "Initiative Regenbogen" unterstützen die Arbeit von Regina Fährmann und ihren Teams in Westafrika.

Entstehung der Projekte zur AIDS und FGM-Aufklärung in Afrika

Die Initiatorin Regina Fährmann wollte die selbstentwickelte Art dieses Schattenspiels erweitern und Neues dazulernen. Dabei führte sie ihr Weg zuerst nach Neuseeland zu den Maori und 2001 nach Westafrika.
Die begeisterte Aufnahme ihres "Gastgeschenks" – die Inszenierung des Stückes "Die Kristallkugel" in afrikanischer Sprache – veranlaßte Afrikaner mehrfach zu dem Hinweis, wie gut sich das Medium Schattentheater zur Aidsaufklärung eigne.

Zuletzt war es der ehemalige Schriftführer der Regierung von Burkina Faso, M. Tabsoba, der den Anstoß zum Schattentheaterstück "Glück im Unglück" gab. Afrikanerinnen und Afrikaner erarbeiteten mit Regina Fährmann den Inhalt dazu. Die ersten Figuren und das erste Bühnenbild erstellte Clement Kafando.
Daraus ergaben sich mehrere Projekte zur Aids-Aufklärung in Westafrika.

Schon bald danach geschah es, dass Afrikanerinnen auf Regina Fährmann zukamen, die begeistert waren vom Schattenspiel und von der Intensität, mit der das Publikum das Spiel zur AIDS Aufklärung aufnahm. Sie baten inständig, sie möge mithelfen im Kampf gegen den tief verwurzelten schrecklichen Brauch der Beschneidung von Mädchen und Frauen (FGM). Doch Regina Fährmann zögerte lange, fühlte sich als weiße Europäerin nicht kompetent genug.

Da sie immer wieder im Lauf ihrer Arbeit von Afrikanerinnen darum gebeten wurde, entwickelte sie endlich doch in Zusammenarbeit mit „Bangr Nooma“, einer von Terre des Femmes unterstützten afrikanischen Initiative gegen FGM, gemeinsam mit Betroffenen die Geschichte von „Mariam“: als Kind beschnitten, verliert die junge Frau ihr erstes Kind bei der Geburt infolge von FGM, schwört nach großer Trauer gemeinsam mit ihrem Mann, die Tradition zu bekämpfen und überzeugt damit auch andere im Dorf.
Daraus ergaben sich mehrere Projekte zur FGM-Aufklärung in Westafrika.

Seit dem werden mit mehreren Gruppen mit Hilfe des so stark wirksamen Mediums Schattentheater sowohl AIDS- wie FGM-Aufklärung auf dem Land in Burkina Faso geleistet.

Laufende Projekte zur AIDS und FGM-Aufklärung in Afrika

Aktuell befinden sich Regina Fährmann und ihr Team wieder in Afrika. Mehr dazu kann zeitnah in den aktuellen Rundbriefen aus Afrika von Regina Fährmann nachgelesen und miterlebt werden.

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